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Von der ersten Idee für eine Lösung bis hin zur erfolgreichen Marktbearbeitung - die Phase der Markteinführung bezeichnet man üblicherweise als Produktentwicklung und Markteinführung. Ob es sich dabei um einen Gebrauchsgegenstand, ein komplexes Investitionsgut, eine Immobilie, ein Programm oder eine Dienstleistung handelt - die Herausforderungen sind über die Branchen und Disziplinen verteilt vergleichbar. Hier sammeln wir die Themen, die Fragen und Ideen zur Lösung.

Ausgangsthesen

Erfolgreiche Hersteller (kleine und mittelständische Firmen im Bereich Investitionsgüter und Business to Business) …

  • haben eine klar umrissene Gruppe an Wunschkunden, für die sie exzellente Komponenten und Leistungen zu personalisierten Systemen weiterentwickeln.
  • pflegen enge Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe – betrachten Lieferanten wie Kunden als Partner im kollaborativen Erfolg.
  • verteilen die Beobachtung des Marktes und die Kreation von Produkt-Ideen und Lösungen auf die gesamte Firma und ihre Community.
  • setzen bei der Entwicklung und Realisierung ihrer Systeme auf engpass-zentrierte Strategie, die den Bedarf aller beteiligten Geschäftspartner in den Mittelpunkt stellt – nicht mehr und nicht weniger.
  • entwickeln im intensiven Austausch mit ihren Partnern ein gemeinsames Verständnis von Wert und Nutzen der gemeinschaftlich erbrachten Leistungen (Stichwort WertVerträge).
  • können Schwarmintelligenz pfiffig für die Produktentwicklung und Markteinführung nutzen, indem sie beispielsweise über agile Methoden Varianten und Prototypen testen und die Komplexität ihrer Systeme reduzieren.
  • sind als Firma selbstorganisierend und holakratisch aufgebaut – wodurch sie resilient und anpassungsfähig für zukünftige Entwicklungen sind.
  • entscheiden sich bewusst für eine humanistische Wirtschaft. Sie bekennen sich zu Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft, weil ihnen Menschen am Herzen liegen. Nicht aus Gründen des Profits oder der Kosten – sondern weil sie gelassen, sinngekoppelt und erfolgreich leben und arbeiten wollen.

Fragen

Neben den Themen, denen wir uns im Zusammenhang mit dem PM Camp Stuttgart im Spannungsfeld Produkt & Projekt in diesem Jahr stellen, beschäftigen mich folgende Fragen:

  • Was macht Produkt-Entwicklungs- und Markteinführungsteams heute erfolgreich? Wie arbeiten sie und wie sind sie strukturiert?
  • Wie gelingt es, eine Community aufzubauen und zu binden?
  • Welche Beispiele für Tops und Flops gibt es und was können wir daraus lernen? (Hier interessieren mich am meisten nachhaltig wirtschaftende Unternehmen.)
  • Wo sind die Stellschrauben, an denen wir drehen müssen, dass eine Firma / ein Projekt besser läuft?
  • Wie gelingt es am besten, die unternehmerische Wette eines neuen Produktes – und nichts anderes sind Produktideen und Markteinführungen – zu gewinnen?
  • Wie verschaffen wir uns den Freiraum, Zukunft aktiv gestalten zu können? Wie gelingt es, dies heutigen und zukünftigen Generationen ebenso zu ermöglichen?

Kein Produkt ohne Projekt? Aufruf zur Blogparade

(Foto: "Der Denker" in Stuttgart. Franziska Köppe | madiko)

22.04.2015 – Erfolgreiche Firmen haben erfolgreiche Produkte. Oftmals greifen diese Systeme aus modularen Komponenten und Leistungen so ineinander, dass sich Synergien ergeben. Sie stiften einen hohen Nutzen für eine spezifische Wunschkunden-Gruppe. Denn sie sind definiert an den Bedürfnissen der Anwender. Gleichzeitig sind es oft pfiffige, innovative Lösungen. Die Beteiligten auf Hersteller- und Abnehmer-Seite pflegen wertschätzende Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe. Wie sind diese Firmen organisiert? Was sind erfolgsversprechende Methoden für Produktentwicklung, Markteinführung und Marktbearbeitung? Aufruf zur Blogparade "Kein Produkt ohne Projekt" von Franziska Köppe via madiko.

Antworten zur Blogparade



 

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