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Sinnkopplung

"Sinnkopplung" ist der Moment, in dem ein Mensch emotional, unbewusst und bewusst an etwas (einen anderen Menschen oder ein/e Unternehmen, Bewegung, Idee, Gemeinschaft, Marke etc.) so anknüpft, dass von diesem Moment an sein Handeln und Denken richtungsweisend beeinflusst ist.

Der Terminus der Sinnkopplung ist in den Jahren 2003 / 2004 im Bereich der betriebswirtschaftlichen Beratung entstanden. Er begründet sich auf die Abgrenzung zu Begriffen wie berufliche (Sinn-)Erfüllung, emotionale Verbundenheit zum Unternehmen oder Identifikation mit Unternehmen.

Der Begriff der Sinnkopplung wird inzwischen zunehmend dafür verwendet, die authentische, immaterielle Bindung von einzelnen Menschen an Gemeinschaften - insbesondere Unternehmen - zu benennen.

 



Allgemeiner Hintergrund

Sinnkopplung wurde als Terminus durch den Betriebswirt, Unternehmer und Autor Gebhard Borck entwickelt und 2003 zum ersten Mal verwendet. Der Ausdruck soll das Problem lösen, einen Bezugszustand zwischen einem einzelnen Menschen und seinem Unternehmen zu erkennen und zu beschreiben, der weder auf materiellen noch rein emotionalen oder sachlichen Grundlagen basiert.

Borck bezweckt nicht, die vielschichtige und komplexe Thematik des individuellen Sinns / der individuellen Sinnerfüllung als Ganzes zu erfassen. Stattdessen richtet er seinen Fokus (im betriebswirtschaftlichen Umgang) auf den konkret erfassbaren Moment innerhalb der (beruflichen) Sinnerfüllung eines Menschen.

Ziel dieser Reduktion und Erkennbarkeit ist die daraus ableitbare Beziehungs-Interaktion mit neuen Erkenntnissen für die Zusammenarbeit und Leistungserbringung in Unternehmen.

Inzwischen hat sich der Begriff über die Grenzen der Betriebswirtschaft hinaus entwickelt. Es zeigt sich, dass er für jedwede Gruppe hilfreich ist, die sich mit der Bindungsmechanik ihrer Mitglieder auseinandersetzt.

Abgrenzung von Sinnkopplung gegenüber...

... Sinn / Sinnerfüllung

Sinn und Sinnerfüllung sind individuell. Sie sind im einzelnen Menschen komplex vernetzt zwischen Unterbewusstem und Bewusstem, Emotionalität und Sachlichkeit, Naturgegebenem und Anerzogenem, Innerem und Äußerem etc. In dieser Vielschichtigkeit sind weder Sinn noch Sinnerfüllung für einen selbst oder gar für andere (ganzheitlich) erfassbar. Der Umgang mit Sinn ist deshalb ebenso unvorhersehbar wie unübersichtlich und überraschend. Sinnkopplung will die Beweggründe, sprich die individuelle Sinnhaftigkeit, nicht verstehen.

Sinnkopplung bleibt wertfrei. Vielmehr ist sie Ausdruck der Wahrnehmung und des Umgangs mit dem Moment der Sinnkopplung zwischen den betreffenden Personen. Sie macht die Konsequenzen aus dieser Wahrnehmung zum Gegenstand. Aus ihrem Zustandekommen/Nicht-Zustandekommen können vernünftige und wertvolle Schlüsse sowohl für die Gruppe als auch den Einzelnen abgeleitet werden. Der Sinn bleibt beim Individuum. Der Moment und die Art der Kopplung wird in den Mittelpunkt der Wahrnehmung und der Handlungskonsequenz gestellt.

... Identifikation

Identifikation beschreibt einen Zustand der Übereinstimmung in Werten und Philosophie von Menschen mit Gruppen, Zielen, Ideen etc. Identifikation hat allerdings keine zwingende Entscheidung und Handlung beim Individuum zur Folge. Eine Person kann sich beispielsweise mit den Grundsätzen und Überzeugungen einer ökologischen politischen Partei identifizieren und dennoch in seinem Alltag verschiedene „Umweltsünden“ begehen und bei sich tolerieren.

In der Sinnkopplung wird sie/er gewissermaßen zur Extremistin / zum Extremisten und richtet alle Belange seines Lebens (Konsumverhalten, Beziehungen etc.) nach den Werten und der Haltung der Gruppe/ Philosophie aus, an die er angekoppelt hat.

... Affekt-motivationale Zustände

Ein gesteigertes (Arbeits)Engagement von Menschen im Zusammenhang mit aufgabenbezogenen Ressourcen ist aktuell gut belegt. So gilt als sicher, dass beispielsweise folgende Ressourcen affektiv-motivierend auf das Arbeitsengagement wirken: Handlungsspielräume in der Arbeitstätigkeit (job control), Aufgabenvielfalt, soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, Feedback und ein allgemein optimistisch positives Organisationsklima. Affektiv motivierend heißt dabei, dass Menschen das Vorhandensein / die Bereitstellung dieser Ressourcen in einen motivierten Zustand versetzt.

Im Unterschied dazu ist Sinnkopplung eine kognitiv basierte Reaktion. In ihr bewertet ein Mensch die gesamte (Arbeits-)Situation (Anforderungen, Belastungen, Ressourcen, Handlungen und Handlungsergebnisse, Erfahrungen, sozialer Kontext usw.) hinsichtlich ihrer Überdeckung mit der eigenen Persönlichkeit, eigenen Lebensbedeutungen, Werten und Zielen. So verstanden sind affektiv-motivierende Ressourcen Bestandteil dieser Bewertung, jedoch nicht alleinig und auch nicht maßgebend.

Sprich: Wenn jemand sinnkoppelt, können Ressourcen wie Handlungsspielräume und Feedback das Wohlbefinden mit der Arbeit positiv beeinflussen. Sie sind jedoch keine Voraussetzung für eine motivierte Beteiligung an der Arbeit. Die Grundmotivation kommt von der Sinnkopplung - einer kognitiven Bewertung und Entscheidung.

Kopplungszustände

Sinn-Prüfung

Grundlage für die Kopplungszustände ist die Sinn-Prüfung, die zeitlebens von jedem Mensch durchgeführt wird. In einem ständigen, teilweise bewussten - zumeist jedoch unbewussten Ablauf, prüft jede Person die Eindrücke, die sie/er wahrnimmt. In diese kontinuierliche Prüfung fließt die Vernetzung der Erfahrungen in Bezug auf eine Sinnhaftigkeit für uns und unsere Existenz mit ein. Dieser Prüfablauf kennt weder Pausen noch Unterbrechungen, selbst im Schlaf oder in einer tiefen Meditation können sich für das Individuum sinnhafte Erkenntnisse ergeben.

Der Prüfablauf ist kaum bewusst zu steuern und folgt der menschlichen Sehnsucht / Suche nach einem individuellen Sinn für die eigene Existenz. Alle Menschen vollziehen diese Prüfung fortwährend. Das Ergebnis der Prüfung kann sich jederzeit ändern. So kann die Beziehung zu einem Menschen, die bisher bestimmend für das eigene Leben war, von einem Moment auf den anderen völlig sinnlos sein und umgekehrt.

Sinn-Kopplung

.. kann als der Moment beschrieben werden, in dem die betreffende Person jemanden oder etwas wahrnimmt und plötzlich einen tiefen gemeinsamen Sinn in dem, was getan wird / wurde, findet. Aufgrund der Kopplung des Sinns ändern sich ihre Gewohnheiten und Handlungsweisen. Es ändern sich die Gründe, warum und wozu die Person etwas tut. Diese Änderung kann auf den konkreten Moment, den Moment der Sinnkopplung, zurückgeführt werden.

Sinnkopplung ist instabil. Niemand kann vorhersagen, wie lange ihr Effekt anhalten wird. Manchmal gibt ein einziger Moment der Sinnkopplung Energie für ein ganzes Leben, Ein anderes Mal nur für fünf Minuten. In beiden Fällen macht Sinnkopplung den Mensch mehr als nur euphorisch, mehr als nur kurzfristig motiviert. Solange die Kopplung der immerwährenden Sinnprüfung standhält, kann er für diese Überzeugung ebenso leiden und gegen Widerstände angehen, wie Erfolge feiern.

Sinnkopplung macht sie / ihn resilient und robust. Sie bringt den Menschen, der sie erreicht, seiner persönlichen Sinnerfüllung und damit seiner Zufriedenheit näher.

Nicht-Kopplung

In Bezug auf Sinnkopplung ist die Nicht-Kopplung der häufigste oder normale Zustand. Die Person hört etwas oder lernt jemanden kennen und bleibt neutral. Sie / er ist weder dafür noch dagegen. In diesem Zustand kann sich die Person mit Ideen und Menschen identifizieren oder sie ablehnen. Sie sieht jedoch keine Notwendigkeit, ihre Handlungen und Haltungen zu verändern. Nicht-Kopplung macht Menschen tolerant und offen für ihre Umwelt. Innerhalb einer übergeordneten Sinnkopplung ("Es hat Sinn, regelmäßig Geld zu verdienen.") können Menschen viel Nicht-Kopplung ("Das Wohl und Wehe der Firma, in der ich arbeite, ist mir egal.") aushalten.

Sinn-Entkopplung

Im Falle einer Sinn-Entkopplung erlebt die Person jemanden beziehungsweise etwas und ist damit so uneinig, dass sie handeln muss. Sie / er beendet eine Beziehung. Sie verlässt eine Feier, einen Ort oder einen Kinofilm. Sie gibt ihre Arbeitsstelle auf - weil es nicht mehr anders geht. Die / der Betreffende ist so dagegen, dass sie / er bereit ist, Energie in Gegenmaßnahmen zu stecken. Sinn-Entkopplung kann zugleich Sinnkopplung mit etwas Neuem bedeuten und so steckt auch in ihr die Kraft für ein ganzes Leben oder auch nur fünf Minuten. Sinn-Entkopplung bedeutet, dass man gezielt Energie aufwendet, um gegen etwas zu sein/ zu handeln.

Umgang mit den Kopplungszuständen

Der Schlüssel im Umgang und der Anwendung von Sinnkopplung liegt in der Achtsamkeit für die Kopplungszustände bei sich und bei anderen. So kann Sinnkopplung ganz praktisch dabei helfen, im Alltag mit Sinn(Erfüllung) umzugehen - mit der eigenen wie auch mit der von anderen.

Aufmerksame Zuhörer und Beobachter können die Momente von Kopplung / Entkopplung und Nicht-Kopplung bei sich ebenso gut erkennen, wie bei anderen. Lässt sie / er die Erkenntnis darüber zu, ist sie / er in der Lage, die eigene Kraft und Energie in Gruppen zu stecken, mit denen sie / er Sinnhaftigkeit teilt. Dadurch entsteht das, was gemeinhin unter dem Phänomen zusammenfasst wird: "Die Gruppe ist mehr als ihre Einzelteile."

Nur in Gruppen, die eine Sinnkopplung teilen, wird dieser Zustand eintreten. Alle anderen sind maximal die Summe ihrer Einzelteile, tendenziell sogar weniger.

Bedeutung der Sinnkopplung in der Wirtschaft oder Was heißt Sinnkopplung im Kontext von Projekten?

Der GALLUP Engagement Index 2012 für Deutschland des Marktforschungsinstituts Gallup ergab, dass 61 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland lediglich "Dienst nach Vorschrift" schieben (Sie sind größtenteils nicht sinngekoppelt). Gerade einmal 15 Prozent arbeiten mit Freude in ihrem Beruf (Sie sind dauerhaft sinngekoppelt). 24 Prozent sind sogar so unzufrieden am Arbeitsplatz, dass sie gegen ihren Arbeitgeber tätig werden (Sie sind sinn-entkoppelt). Der deutschen Wirtschaft entsteht dadurch ein Schaden in Höhe von 112 bis 138 Milliarden Euro jährlich. (Quelle: Engagement Gallup, Stand 06.03.2013)

Gallup konnte in seiner Studie zeigen, dass sich die Produktivität von Unternehmen durch entsprechende Maßnahmen zur Steigerung der (emotionalen) Mitarbeiterbindung nachweisbar und erheblich verbessern lässt. Mit Sinn zu arbeiten ist in den Lebens- und Arbeitswelten also mit hoher Wahrscheinlichkeit ein entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Führungsmodelle, die dem Rechnung tragen, setzen verstärkt auf Mitbestimmung, auf Selbstbestimmtheit und Zusammenarbeit. In einer Wirtschaftswelt, die auf Kooperation basiert und mit zugewandter Empathie gelingen will, braucht es die Auseinandersetzung über die Bindungsgründe von Mitarbeitern in Unternehmen. Wenn das Einkommen nicht mehr der zentrale Bindungsmechanismus sein soll, gilt es zu verstehen, welche Formen der Bindung für Wirtschaftsunternehmen (sei es in Projekten innerhalb eines Unternehmens oder auch unternehmensübergreifenden Projekten) funktionieren - und wie.

Affekt-basierte Motivatoren sind nicht zuverlässig und kaum als krisenrobust zu bezeichnen. Zum einen, weil es in einer Krise notwendig sein kann, eben diese affekt-motivierenden Ressourcen einzuschränken. Zum anderen, weil affekt-motivierende Ressourcen einer Gewöhnung unterworfen sind und nach einer gewissen Zeit nicht mehr als Privileg sondern als gegeben angenommen werden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre motivierenden Eigenschaften verlieren.

Der Sinnkopplung liegt eine kognitive Bewertung zugrunde, die im Abgleich mit der eigenen Persönlichkeit, den individuellen Motiven und Werten stattfindet. Fällt diese Bewertung positiv aus, kommt es zur Sinnkopplung. Aufgrund seines Charakters als Bewertung steigt bei einer Sinnkopplung - im Gegensatz zu einer Affektreaktion - die Wahrscheinlichkeit, auch in Krisen motiviert zu bleiben.

Im Zuge der demografischen Entwicklung werden (gute) Mitarbeiter knapp. Unter zunehmend volatilen Marktbedingungen ist es im Wettbewerb um Mitarbeiter wirtschaftlich sinnvoll, den Mechanismus der Sinnkopplung zu beobachten und für das Unternehmen mit Bezug auf das Arbeitsengagement nutzbar zu machen.

Literatur

  • Gebhard Borck - Affenmärchen - Arbeit frei von Lack und Leder (2011) - edition sinnvoll wirtschaften
  • Bernd Geropp - Ist die Katze aus dem Haus ... so arbeiten Ihre Mitarbeiter eigenverantwortlich und selbständig (2013) - redline Verlag
  • Thomas Höge, Tatjana Schnell - Wirtschaftspsychologie 14. Jahrgang 2012 Heft 1 91 - 99 - Kein Arbeitsengagement ohne Sinnerfüllung
  • Niels Pfläging - Die 12 neuen Gesetze der Führung: Der Kodex: Warum Management verzichtbar ist - Campus
  • Schaufeil, W. B. Saalnova, M., González-Romá V. & Bakker, A. B. (2002). - The measurment of engagement and burnout: a two sample confirmatory factor Analytik apporach. Journal of Happiges Studies, 3, 71-92
  • Dr. Andreas Zeuch - Feel it! So viel Intuition verträgt ihr Unternehmen (2011) – Wiley

Weitere gern ergänzen. Danke.

Weblinks Fachliteratur

Beiträge auf openPM zu Sinnkopplung

Links auf ausgewählte Beiträge – bitte ergänzen. Danke.

Beiträge außerhalb von openPM zu Sinnkopplung / Weblinks zur Anwendung von Sinnkopplung in der Praxis

Weitere bitte chronologisch ergänzen (neueste oben). Danke.

02.07.2015 | Erfolg mit Sinnkopplung, Entscheidungsverantwortung und Freude an der Arbeit (Gebhard Borck via EnjoyWork)

18.05.2015 | Arbeiten auf Augenhöhe - Unternehmenskultur mit Mehrwert (Folien Franziska Köppe vom Regionaltreffen Nachhaltigkeit Stuttgart)

04.06.2014 | Schluss mit lustig? So machen Besprechungen wieder Spaß! (Franziska Köppe via madiko)

04.06.2014 | Multitasking in Besprechungen? Das ist ineffizient! (Gebhard Borck & Franziska Köppe via Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft)

26.05.2014 | Systemisch Denken, Identifizieren, gemeinsam Handeln (Franziska Köppe via madiko)

27.05.2014 | Führen ohne formelle Macht? Das geht! // HR Innovation Teil 2 (Franziska Köppe via madiko)

13.05.2014 | PM-Camp 2014 Stuttgart – Impuls · Auseinandersetzung · Erkenntnis (Gebhard Borck via Affenmärchen)

15.04.2014 | Was macht eine gute Führungskraft aus? (Gebhard Borck via Affenmärchen)

03.10.2013 | Management-Innovationen: Sinnkopplung - Einführung und praktische Tipps (via madiko)

03.10.2013 | Grundsätzliche Überlegungen zu Sinnkopplung und Führen mit Sinn (via WirtschaftsDemokratie - Bürgerstimme)

30.07.2013 | Rezension Affenmärchen (Andreas Zeuch via Zeuchs Buchtipps)

16.03.2013 | Die Zukunft der Arbeit: Menschen sind keine Ressourcen (via praktisch NACHHALTIG)

05.12.2012 |  „Sinnkopplung und Stakeholder-Ansatz“ (Dialog in der XING-Gruppe „Initiative qualitative Marktwirtschaft“ zum Thema)

05.06.2012 | Warum Sie mit einer Vision keinen Sinn stiften können! (via Mehr Führen, weniger Managen)

Juni 2012 | Wie Sinn zum lebendigen Bestandteil von Unternehmenskulturen wird (via perspektive:blau)

10.04.2012 | Die Ver(w)irrung mit der Sinnstiftung (via Affenmärchen)

24.02.2012 | 100% sinngekoppelt arbeiten – ist das überhaupt möglich? (via Affenmärchen)

24.11.2011 | Was führt zu guten Arbeitsbedingungen (via integral Blog)

04.11.2011 | management-news – Sinnkopplung (via Management Radio)

27.02.2011 | Projektcoaching (08): Sinn stiften (via Führung erfahren!)

23.10.2008 | Bye-bye Management (via changeX)



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Kommentar

  1. Sieht super aus, danke!

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