Versions Compared

Key

  • This line was added.
  • This line was removed.
  • Formatting was changed.
Comment: Grafik Wissenstreppe eingefügt mit Erklärung

...

  • Zertifikate geben Orientierung / Schubladen
  • Zertifikate geben Vertrauen, auch Selbstvertrauen.
  • Zertifikate sind aber keine Garantie für erfolgreiche Projekte.
  • Können Peer-Reviews oder sogar Kundenbewertungen Zertifikate ergänzen oder ersetzen?
  • Spannender als die Frage nach dem Zertifikat ist die Frage wie das im Seminar gelernte Wissen zu praktischer Erfahrung wird. 
  • Wie wird aus erlebter Erfahrung schlussendlich das Wissen?
  • Zertifikate fördern eine gemeinsame Sprache. Dies wiederum fördert gemeinsames Denken und Handeln (einer der wenigen Vorteile einer Zertifizierung).
  • Zertifikate/Zertifizierungen sind mittlerweile (leider) vor allem ein Geschäftsmodell für ihre Zertifizierungs-Anbieter, die nicht identisch mit den Verbänden sind.
  • Leider wird gern von Recruitern, Einkäufern, ... mittels Zertifikaten als das(warning) Eignungs-Kriterum im Kandidaten-Auswahl-Prozess entschieden (Stichwort: Pseudo-Kompetenz-Maßstab)
  • Die Rezertifizierung von Level D ist nach Meinung von Marcus Raitner inhaltlich nicht begründbar und ohne Mehrwert (s. Rezertifizierung IPMA Level D: Money for Nothing)
  • Zertifikate als KO Kriterium in Stellenanzeigen können gute Kandidaten ausschließen: (engl.) Artikel auf www.pmhut.com
  • Information, Wissen und Expertise dürfen nicht in "einen Topf geworfen" werden. Die unten abgebildete und von von Jörg Dirbach etwas erweiterte Wissenstreppe von Prof. Klaus North liefert ein schönes Erklärungsmodell was alles passieren muss, damit aus Information Expertise wird . Eine etwas ausführlichere Erläuterung dazu findet man unter Information, Wissen und Expertise – dazwischen liegen Welten!.

 

Image Modified

  • Grundsätzlich gilt für (fast) alle Zertifikatsprüfungen, die auf Multiple-Choice Tests basieren, dass im besten Fall Wissen abgefragt wird. Diese Tests eignen sich aber kaum Fertigkeiten in der Anwendung (Proficiency) oder gar Expertise zu überprüfen. Expertise ist auch in grossen Teilen nur als implizites Wissen vorhanden, das der Experte nur sehr schwer artikulieren kann. Expertise kommt nur zum Vorschein, wenn die Person einer Problemstellung ausgesetzt ist, die zur Lösungsfindung diese Expertise benötigt. Dies schaffen die üblichen Multiple-Choice Tests nicht.