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Eberhard spricht über Kultur und Unternehmenskulturen, sowie den Kulturbegriff. Hierzu wurde zuerst das Zwiebelmodell für Kulturen vorgestellt, gemäß der Analogie "je tiefer man schneidet, desto mehr weint man". Gemeint ist hierbei, dass das Potenzial für Missverständnisse und Konflikt steigt, je tiefer man in die Zwiebel vordringt.

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Die Zwiebel ist, siehe auch obenstehende Abbildung, in mehrere Schichten aufgeteilt:

  1. Symbole: Zum Beispiel diverse Landestrachten oder sonstige Kleiderordnungen.
  2. Rituale: Gesten, Begrüßungsrituale, wie Handschläge, Abläufe in der Begrüßung, etc.
  3. Helden: Wichtige Figuren in einer Kutlur, z.B. für die USA Neil Armstrong als Verkörperung des Selbstverständnisses der Vereinigten Staaten.
  4. Werte und Normen: Ehrlichkeit, Umgang mit Macht, Gesichtsverlust, implizite religiöse Normen
  5. Grundannahmen: Religiöse Ansichten, Individuum oder Kollektiv wichtiger?

Die Ebenen stehen im Wechselspiel, z.B. in dem ein Held die darunterliegenden Werte und Normen sozusagen als Galionsfigur verkörpert.

Es schloss sich eine Diskussion über Helden und deren Wechselwirkung mit den Werten und Normen der Unternehmen der Teilnehmer an. Hierbei wurde über das Für und Wieder von Helden in Unternehmen disktuiert, insbesondere ob stärkere Heldenverehrung starrere Hierarchien bewirken. Unterschiede können auch zwischen Unternehmen in unterschiedlichen Gesellschaften bestehen. Ferner wurde darüber gesprochen, inwiefern sich ein Unternehmen von seiner bestehenden Kultur lösen kann, bzw. welche Auswirkungen Kultur und Kulturänderungen auf das Unternehmen haben.