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Stichworte aus der Diskussion

Erste Sammlung

  • die Idee der Minimum Viable Organization ähnelt den Ideen des Viable System Model von Stafford Beer
  • Grundbedingungen für eine lebensfähige Organisation sind Lernfähigkeit, Fehlertoleranz und Resilienz
  • Organisationen können sich nur alleine denken, sie werden nicht von einer Person erdacht
  • Ausgangspunkt dafür ist es, Wettbewerber zu beobachten, was grundsätzlich zu einem destruktiven Verhalten führt, da man den Wettbewerb klein halten will
  • eine Organisation muss um die eigene Wertschöpfung herum gebaut werden, was eine zusätzliche Filterfunktion der MVO sein könnte
  • das Selbst-Denken der Organisation folgt der Kette Beobachten -> Lernen -> Handeln
  • Reaktionsfähigkeit und damit die Fähigkeit, kämpfen zu können, gehen nur über Selbstorganisation
  • Selbstorganisation darf nicht mit Selbstbestimmung verwechselt werden
  • Selbstorganisation findet statt, sobald die Bedingungen stimmen, und folgt den Erfordernissen des (brutalen) Marktes
  • meine Bedürfnisse muss ich neben den Bedürfnissen des Unternehmens organisieren, sie sind damit eine Folge des Erfolgs der Firma (Ford: "Wenn Ihr acht Stunden am Tag arbeitet, könnt Ihr Euch ein Auto leisten."  Gerhard Wohland)
  • in der Betrachtung einer Organisation aus Sicht der Systemtheorie besteht eine Organisation nicht aus Menschen; vielmehr ist relevant, was zwischen den Menschen geschieht: "soziale Systeme bestehen aus Kommunikationen" (Niklas Luhmann)

Konkretisierung: "Welche Rahmenbedingungen können wir setzen?"

  • die Fähigkeit, beobachten zu können, ist essenziell: wir können helfen, beobachten zu lernen
  • wir können Schutz für "Hochleistungsinseln" organisieren, so dass diese möglichst lange bestehen bleiben, sprich: unentdeckt bleiben und so vom Immunsystem des Unternehmens nicht entdeckt werden
  • wir können helfen, listig zu sein
  • wir sollten beim echten Problem, also der externen Referenz (bspw. am Markt) beginnen <was kontrovers diskutiert wurde>
  • bei der Auswahl des Kopfes der Organisation müssen wir sehr sorgfältig vorgehen, dort brauchen wir unbedingt Talent
  • wir sollten beim Aufbau darauf vertrauen, dass sich "die Dinge" finden werden und entsprechend nicht so viel vorab denken
  • für eine Organisation der Zukunft gibt es keine Kopiervorlage; die gibt es nur in der Welt der Routineprozesse und dort zur Genüge

 

Über weitere Anregungen, Ideen, Fragen, Gedanken, Widersprüche, Quellen etc. freue ich mich: hz@projektmensch.com.