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StichwortTextHintergrund
Angebundene Katze

Ein Guru hielt mit seinen Jüngern täglich eine Abendmeditation. Als eines Tages die Hauskatze während dieser Zeit in den Meditationsraum lief und störte, ordnete er an, sie solle während dieser Zeit draußen festgebunden werden. So konnte man von da an wieder ungestört meditieren. Abe die Zeit verging. Der Guru starb und bekam einen Nachfolger. Dieser hielt sich streng an die Tradition, dass während der Abendmeditation draußen „eine Katze“ angebunden sei müsse! Als schließlich auch die Katze starb, wurde eine neue Katze angeschafft, um sie während der Abendmeditation anbinden zu können. Weil die einfachen Leute den Sinn dieser Maßnahme nicht verstanden, traten Theologen auf den Plan und schrieben ein zweibändiges Werk mit vielen Fußnoten über die Heilsnotwendigkeit einer angebundenen Katze während der Abendmeditation. Mit der Zeit jedoch kam die Abendmeditation selbst ganz außer Gebrauch, niemand mehr interessierte sich dafür. Aber mit größter Treue wurde wenigstens der Ritus des Katzenanbindens beibehalten!

Quelle unklar.

Wie Traditionen entstehen (wink) oder eine Parabel wie der Satz "Das machen wir schon immer so" entstanden ist.
Vision statt tayloristische Aufgabenteilung

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen,
Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.




UmkehrRabbi Elieser lehrte in den Sprüchen der Väter: „Kehre einen Tag vor deinem Tod zu Gott zurück“. Darauf fragten ihn seine Schüler: „Rabbi, woher kennt der Mensch seinen Todestag?“ Da antwortete er: „Dies ist es, was ich sage. An jedem Tag vollziehe der Mensch die Umkehr!“.

Aus Thora,

findet sich in ähnlicher Weise auch bei Konfuzius: Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.

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