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Mit Domänen sind die folgenden Architekturdomänen gemeint:

  • Informationsdomäne
    Hier werden die für die Geschäftsabläufe benötigten Informationen abgelegt. Beispiele sind Kundenkorrespondenz, Grunddaten zu Kunden.
  • Produktdomäne
    Informationen und Verhalten der Geschäftsprodukte
  • Prozessdomäne
    Geschäftsprozesse
  • Organisationsdomäne
    Geschäftsorganistation, Rollen und Akteure, Geschäftsobjekte und deren Relationen zueinander.
  • Datendomäne
    Datenstrukturen
  • Applikationsdomäne
    Abläufe und statische Strukturen (Deploymentdiagramme usw.) für Applikationsentwicklung
  • Infrastrukturdomäne
    Server Setup, Netzwerk, Rechenzentrum Setup, Bürosetup...

Durch die Aufteilung in Domänen werden komplexe Systeme in einfacher zu bearbeitenden Module eingeteilt.
Weiter können entsprechende Experten für die jeweiligen Domäne im Projekt eingebunden werden.

Im Projekt können die einzelnen Domänen z.B. durch Workstreams oder Teilprojekte verwaltet werden. So werden alle Infrastruktur-Belange von Mitarbeitern bearbeitet, die sich mit diesem Thema wirklich auskennen und z.B. die Integration in die bestehende Infrastruktur vorantreiben. Die Applikationsentwicklung kann hiervon weitgehend getrennt durchgeführt werden. Ebenso kann die Datenmodellierung und die Geschäftsebene entsprechend gekapselt werden.

Problemvisualisierung

Falls in einer, oder mehreren Domänen, Probleme auftreten, können diese durch entsprechende Farbgebung in einem Dashboard dargestellt werden. So kann schnell auf einem hohen Level für alle Projektbeteiligten aufgezeigt werden wo zur Zeit der Schuh drückt. Die Projektbeteiligten können sich auf die Problemfelder fokussieren und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Interdisziplinäres zusammenarbeiten ist hierbei sehr wertvoll.

Im folgenden Diagramm ist ein Beispiel für eine Problemvisualisierung dargestellt: