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Arbeiten in hybriden Projekten

Das Sowohl-als-auch von Stabilität und Dynamik

 

6. und 7. Oktober 2016 in Paderborn

Das Sowohl-als-auch von Stabilität und Dynamik!

Projekte werden - seit Jahrzehnten - schneller, anspruchsvoller und komplexer. Einerseits steigen die Ansprüche der Kunden, agilen Ansätzen folgend, dass veränderte Anforderungen schnellstmöglich in lauffähigen bzw. sogar zertifizierten Softwareständen umgesetzt werden. Andererseits müssen Unternehmen gewachsene Strukturen bedienen und zunehmend komplexeren Rahmenbedingungen gerecht werden. So arbeiten Teams zunehmend verteilt als virtuelle Teams in agilen Prozessen über Zeit- und geographische Grenzen hinweg zusammen und müssen gleichzeitig Kosten und Qualität im Auge zu behalten und Berichtspflichten erfüllen. Ein heute praktizierter Lösungsansatz sind hybride Projekte, bei denen sich agile Denkmuster mit stabilen Projektrahmenstrukturen verbinden.Auf der Tagung PVM2016 wird beleuchtet, welche Regeln und Tools in der Projektarbeit diesen hybriden Anspruch erfüllen und gleichzeitig den zunehmend komplexeren Rahmenbedingungen in den Projekten gerecht werden.

Programm der PVM2016
Die beiden Konferenztage beginnen jeweils mit einem Keynote-Vortrag von und umfassen zehn spannende Fachvorträge, welche den Reviewprozess erfolgreich durchlaufen haben.
Zusätzlich haben wir auf der Konferenz eingeladene Future Tracks, bei denen neue Ansätze und zukunftsgerichtete Thesen vorgestellt und im Auditorium diskutiert werden. Außerdem haben Sie Gelegenheit, in Open Space Workshops aktiv in den Dialog von Wissenschaftlern und Praktikern einzusteigen. Sehr willkommen sind Ihre eigenen Themen und Fragen zu Projektmanagement und hybriden Vorgehensmodellen, die Sie zur Fachtagung mitbringen.

Keynotes

Die beiden Keynotes werden dieses Jahr von Uwe Lübbermann und Klaus Wagenhals gehalten.

 

Fachvorträge

  • Hybride Strukturen in der Automobilindustrie – Studie zu Agilen Praktiken in Forschungs- und Entwicklungsprozessen (Helge Nuhn, Jan-Philipp Martini und Achim Kostron)

  • Auswirkung hybrider Projektvorgehensmethoden auf den Softwareerstellungsvertrag (Klaus Gennen)

  • Ein hybrider Projektmanagementansatz für das regulierte Umfeld (Katja Lorenz, Armin Fiedler und Tom Thaler)

  • Herausforderungen bei der Einführung agiler Vorgehensmodelle für Finanzdienstleister- eine Fallstudie (Timo Weinrich und Jan Muntermann)

  • Requirements-Engineering mit Visual-User-Stories (Axel Kalenborn und Philipp Messerich)

  • On the Use of Hybrid Development Approaches in Software and Systems Development: Construction und Test of the HELENA Survey (Marco Kuhrmann, Juergen Muench, Philipp Diebold, Oliver Linssen und Christian Prause)

  • Ganzheitliches Qualitätsmanagement in agilen Groß-Projekten (Masud Fazal-Baqaie, Baris Güldali und Marvin Grieger)

  • Prozessmanagement im Katastropheneinsatz: agil, strikt, tolerant und robust? (Gerhard Chroust, Georg Aumayr, Gudrun Haider, Rudolf Randus und Alexander Thür)

  • Process Mining bei Softwareprozessen (Ralf Kneuper)

  • Prozessverbesserung durch Fragmentierte Anwendung von Scrum & Co. (Philipp Diebold, Anna Schmitt, Thomas Zehler, Birger Kruse und Frank Simon)

Future Track (Diskussionsbeiträge)

  • Minimum Viable Project – Die Zukunft des agilen Projektmanagements (Tim Weingärtner und Jörg Hofstetter)

  • Flexible Vernetzung von Geschäftsprozessen in hybriden Produktentwicklungsprojekten (Gökhan Özcan und Andreas Drescher)

  • Der Auswahlprozess von Vorgehensmodellen im Projektmanagement: subjektive vs. objektive Kriterien (Christoph Albers)

  • Agile Business Intelligence (Stephan Trahasch, Michael Zimmer und Robert Krawatzeck)

  • Anforderungsmanagement in heterogenen IT-Projekten (Joachim Sauer und Sabrina Fuchs)

  • Reifegradmodell für agile Organisationsentwicklung (Alexander Krieg)

  • Die Reduzierung schädlichen Multitaskings als Schlüsselfaktor für besser laufende Projekte, mehr Output und Qualität - auch im agilen und hybriden Umfeld (Claudia Simon und Wolfram Müller)

Open Spaces (Diskussion von Teilnehmer-Themen)

  • Themen werden durch die Teilnehmer der PVM2016 eingebracht

Kosten

  • 189,00€ reguläre Tagungsgebühr

  • 169,00€ für Mitglieder der GI und anderer wissenschaftlicher Gesellschaften

  • Rabatte für Studierende (bitte Rücksprache)

     

Anmeldung und weitere Informationen
Weitere Informationen zu den Beiträgen, Informationen zum Veranstaltungsort und zum Hotelkontingent, sowie das Anmeldeformular finden Sie auf http://pvm-tagung.de/

Tagungsort
Heinz Nixdorf MuseumsForum
Fürstenallee 7
33102 Paderborn

Wir freuen uns auf Sie
Prof. Dr. Martin Engstler (Sprecher der Fachgruppe Projektmanagement)
Masud Fazal-Baqaie (Stv. Sprecher der Fachgruppe Vorgehensmodelle)
Prof. Eckhart Hanser (Sprecher der Fachgruppe Vorgehensmodelle)
Prof. Dr. Oliver Linssen (Sprecher der Fachgruppe IT-Projektmanagement der GPM)
Alexander Volland (Stv. Sprecher der Fachgruppe Projektmanagement)

Sponsoren und Kooperationspartner der Fachtagung
Software Innovation Campus Paderborn, S&N CQM GmbH, liquidmoon GmbH,
GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. – Fachgruppe IT-Projektmanagement, ProjektMagazin

 

Bericht zur dritten GI-Fachtagung „Projektmanagement + Vorgehensmodelle (PVM 2016): Arbeiten in hybriden Projekten: Das Sowohl-als-auch von Stabilität und Dynamik

Prof. Dr. Martin Engstler, Sprecher der GI-Fachgruppe WI-PM

Am 6. und 7. Oktober diesen Jahres war die dritte gemeinsame Tagung der GI-Fachgruppen Vorgehensmodelle (WI-VM) und Projektmanagement (WI-PM) zu Gast beim Software Innovation Campus Paderborn (einem Spin-Off der Uni Paderborn) im eindrucksvollen Heinz Nixdorf Museumsforum. Thema der diesjährigen Tagung war das Arbeiten in hybriden Projekten: „Das Sowohl-als-auch von Stabilität und Dynamik".

In 2 Streams mit 10 reviewten Papers und 7 „Future Track“-Vorschlägen wurde die betriebliche Realität der Nutzung „hybrider“ Vorgehensmodelle mit einer unternehmensspezifischen Mischung aus Agilität und traditionellem Vorgehen mit ca. 100 Tagungsteilnehmern diskutiert. Die beiden Keynotes von Klaus Wagenhals zum Thema agile Führung und Uwe Lübbermann zum „hybriden Modell“ Premium Cola stimmten auf den Einsatz ungewöhnlicher und in Bezug auf die „reine Lehre gemischter Ansätze im Vorgehen und im Projektmanagement ein.

Das Tagungsformat bestand aus einem durch das Programmkomitee in einem Doppelt-Blind-Verfahren ausgewählten wissenschaftlichen Hauptprogramm, einem Future Track mit innovativen Themen und Praxisberichten, sowie den Open Spaces, bei denen die Teilnehmer eigene Themen einbringen und diskutieren konnten.

 

Vorsitz des Programmkomitees hatten (von links nach rechts) Prof. Dr. Martin Engstler, Prof. Dr. Eckhart Hanser, 

Masud Fazal-Baqaie und Alexander Volland.


In „Open Spaces“ konnten die Teilnehmer ihre mitgebrachten Fragen mit der einzigartigen Mischung aus anwesenden Experten diskutieren. Dabei war insbesondere die neue Kooperation mit der GPM Fachgruppe IT-Management von Bedeutung, die die Relevanz aufzeigte, die das Thema der hybriden Modelle auch in der GPM hat.

Interessant waren die vielen Vorschläge aus der Praxis, die z.B. Scrum problemlos mit klassischen Techniken wie Qualitätsmanagement verknüpften oder agile Techniken in das regulierte Umfeld oder bei Finanzdienstleistern einführten. Ebenso konnten neue hybride Ansätze im Katastrophenmanagement oder Auswirkungen hybrider Modelle auf den Softwareerstellungsvertrag mit dem Fachpublikum diskutiert werden. Der „Best Paper Award“ ging dieses Jahr an den Vortrag „Prozessverbesserung durch Fragmentierte Anwendung von Scrum & Co“, in dem ein neuartiges Modell der Zerlegung hybrider Modelle in Prozessbausteine diskutiert wurde.

 

Prof. Dr. Oliver Linssen (rechts) übergibt den Best Paper Award an M. Sc. Philipp Diebold (links) vom
Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern.

 

Die Fachgruppen WI-VM und WI-PM bedanken sich bei den zahlreichen Sponsoren und insbesondere bei liquidmoon GmbH und dem Software Innovation Campus Paderborn. Der nächstjährige Tagungsort wird bis Ende des Jahres auf www.pvm-tagung.de bekannt gegeben.

 

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