Wertschätzende Kommunikation (kann sowohl im Schriftlichen, als auch ich im Mündlichen angewendet werden)"Kochrezept":
- Beobachtung (ohne Bewertung / ohne Interpretation) z. B. Ich sehe Du warst nicht zur verabredeten Zeit da / Ich nehme wahr... <> NICHT: Du kommst schon wieder zu spät.
- Gefühle mitteilen / Den anderen in die eigene Gedankenwelt einsteigen lassen (z. B. Das verärgert mich / Das wirkt auf mich ...)
- Meine (nicht erfüllten) Bedürfnisse äußern (weil mir ... Wichtig ist z. B. Pünktlichkeit). Denn: Nicht erfüllte Bedürfnisse erzeugen Frustration.
- Bitte äußern (z. B. Ich wünsche mir ...) und dann ggf. auch Begründung liefern/Auswirkungen erklären (... damit die anderen nicht auf Dich warten müssen)
Auswirkung:
- Der Andere fühlt sich nicht angegriffen
- Ich habe mich entlastet
Es geht auch anders herum, wenn ein anderer aggressiv reagiert:
- Ich sehe ich habe etwas bei Dir ausgelöst
- Bitte äußern den anderen zu verstehen, denn nichts passiert ohne Grund. (nicht drängen, erzähl mir was los ist -> mit der Bitte hat der Andere die Chance auch zu sagen, dass er nicht darüber sprechen möchte)
Mut haben -> Üben / Ausprobieren
Wenn andere gewaltvoll kommunizieren -> Sein eigenes Bewusstsein für die eigenen "Alarmbuttons" schärfen - Inne halten

Gefühlsebene/Sacheben: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eisbergmodell

Liste Gefühle und Bedürfnisse: http://www.klausjuergenbecker.de/fileadmin/klausjuergenbecker.de/upload/Downloads/GFK_Listen_ex_GFK_Seminar.pdf

Wertschätzende Kommunikation geht ohne GfK Label: https://www.youtube.com/embed/BpEgd1-v6Kc

 

 

Danke an alle TeilgeberInnen, an Hannes @HannesKropf für die Fotos und Nicole @datboney für die Sessiondoku

 

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